• Standing Ovations, bewegende Worte und Gänsehautmomente: Zum SemperOpernball 2026 standen drei außergewöhnliche Persönlichkeiten im Mittelpunkt einer Nacht, die ganz der Kraft der Kunst gewidmet war. Iris Berben, Christian Friedel und Valerie Eickhoff wurden am 6. Februar 2026 in der Dresdner Semperoper mit dem CHOROS Award ausgezeichnet – einer Ehrung für Stimmen, die bewegen, und für Kunst, die verbindet. MEISSEN durfte diesen besonderen Moment begleiten und die Preisskulpturen in ehrenvolle Hände übergeben.

    Die Schauspielikone Iris Berben begeisterte das Publikum nicht nur durch ihr jahrzehntelanges künstlerisches Wirken, sondern auch mit einer eindrucksvollen Dankesrede, die den Saal in ihren Bann zog. Als engagierte Kultur- und Öffentlichkeitspersönlichkeit steht sie wie kaum eine andere für Haltung, Verantwortung und Ausdruckskraft. Christian Friedel, Schauspieler und Regisseur, wurde für sein außergewöhnliches Talent geehrt, Dichte und Sensibilität miteinander zu verbinden – Eigenschaften, die ihn zu einem der prägendsten Gesichter der deutschen Theater- und Filmlandschaft machen. Der dritte CHOROS Award ging an die Mezzosopranistin Valerie Eickhoff, deren Stimme die Ballgäste verzauberte und die eindrucksvoll zeigte, wie Musik Emotionen unmittelbar erfahrbar macht.

    Der CHOROS Award selbst steht symbolisch für das Herz des SemperOpernballs: den Tanz. Sein Name entstammt dem Griechischen und bedeutet „Tanz“ oder „Tanzplatz“ – ein Sinnbild für Bewegung, Gemeinschaft und Dialog. Tanz als Urform menschlicher Kommunikation, als Ausdruck von Lebensfreude und als verbindendes Element zwischen Kulturen prägt diese Auszeichnung und macht sie zu weit mehr als einem Preis.
„Vielleicht sollten wir mehr durch die Welt tanzen, als durch sie marschieren.“ – Iris Berben, Deutsche Schauspielerin
  • Gestaltet wurde die Skulptur von Jörg Danielczyk, dem langjährigen Chefplastiker der Porzellanmanufaktur MEISSEN. Der CHOROS zeigt ein abstraktes tanzendes Paar, das sich mit weit schwingendem Kleid um die eigene Achse dreht. Große, elegant geschwungene S-Formen fangen Dynamik und Rhythmus ein – „S“ wie Schwung, Schwingung und Swing, aber auch als feine Referenz auf Semperoper und SemperOpernball. Gefertigt aus strahlend weißem Porzellan, montiert auf einem edlen Sockel aus dunkler Mooreiche und akzentuiert durch dezente goldene Staffage sowie grün-schwarze Pinselstriche, verbindet die Skulptur meisterhafte Handwerkskunst mit moderner Formsprache und sächsischer Identität.

    MEISSEN, die erste Porzellanmanufaktur Europas, ist stolz darauf, dieses Kulturgut in so würdige Hände zu geben. Während der Preisübergabe an Christian Friedel betonte der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer, dass der CHOROS Award „das Beste ist, was Sachsen zu bieten hat“ – Meissener Porzellan. Ein Moment, der Herkunft, Handwerkskunst und kulturelles Erbe in besonderer Weise vereinte.

    Ein weiterer berührender Akzent des Abends war der Auftritt der Debütantin Anne Pertuch. Die junge Frau aus Frankenberg bei Chemnitz absolviert ihre Ausbildung zur Porzellanmalerin in der Porzellanmanufaktur MEISSEN – einer weltweit einzigartigen Ausbildung, die als lebendiges Kulturgut gilt. Ihr Auftritt symbolisierte eindrucksvoll, wie bei MEISSEN Tradition und Zukunft ineinandergreifen: von Generation zu Generation.

    Der SemperOpernball 2026 wurde so einmal mehr zu einer Nacht, in der Kunst Grenzen überwindet, Geschichten erzählt und Menschen verbindet. Und MEISSEN war stolz, Teil dieses glanzvollen Ereignisses zu sein – mit einem Porzellanpreis, der tanzt.

    (c) Bilder: SemperOpernball e.V. – Riverside Entertainment